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Informationen zum Projektstart am Kirschberg-Quartier

Informationen zum Projektstart am Kirschberg-Quartier

In Weimar hat eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Mitteldeutschland begonnen. Der Projekt- und Gebietsentwickler BPD (Bouwfonds Property Development) und Oberbürgermeister Peter Kleine haben heute das Projekt an der Eduard-Rosenthal-Straße vorgestellt. Auf einer Fläche von 60.000 Quadratmetern baut das Unternehmen mit niederländischen Wurzeln in den kommenden fünf Jahren rund 500 Wohnungen. Die ersten Bewohner sollen bereits 2022 einziehen können. Das Kirschberg-Quartier im Nordosten der Innenstadt erhält zudem eine komplette Infrastruktur mit Nahversorger, Ärztehaus, Pflegeeinrichtung und eigener Energieversorgung.

Die Geschäftsführung und Projektleitung von BPD präsentierten das Vorhaben in den Hallen des historischen Schlachthofs, der 1887 im Stil der Neorenaissance errichtet wurde und Teil des neuen Kirschberg-Quartiers ist. BPD Geschäftsführer Franz-Josef Lickteig verwies zu Beginn auf die lange Traditionslinie zwischen den Niederlanden und Weimar: »Sophie von Oranien-Nassau war die Tochter des niederländischen Königs Wilhelm II. Nach ihrer Hochzeit 1842 mit Carl Alexander, engagierte sie sich als Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach stark im kulturellen und wirtschaftlichen Bereich. Sie finanzierte unter anderem das Goethe-Schillerarchiv, das der Weimarer Architekt Otto Minkert genauso entwarf, wie diesen Schlachthof. Auch das Sophienhaus oder das Sophien- und Hufelandklinikum erinnern an sie. Wir erneuern diese Traditionslinie und freuen uns, Weimar noch attraktiver machen zu dürfen.«

 
 
v.l.n.r.: Raymond van Almen, Geschäftsführer, Peter Kleine, OB der Stadt Weimar, Franz-Josef Lickteig, Geschäftsführer, Han Joosten, Leiter Gebietsentwicklung und Marktforschung, Alexander Heinzmann, Geschäftsführer
Dirk Seidel, Niederlassungsleiter BPD Leipzig
Peter Kleine, Oberbürgermeister der Stadt Weimar

Informationen zum Projektstart am 14. Juli 2020 (Kopie)

2018 hat BPD das Gelände übernommen, seitdem wird das Kirschberg-Quartier von der Leipziger Niederlassung betreut. Die Erschließungsarbeiten haben begonnen, im Oktober soll der Spatenstich für die rund 500 Wohnungen gesetzt werden. Dabei sind sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungen geplant. BPD versteht sich nicht als reines Wohnungsbauunternehmen: »Unser Anspruch ist es, lebendige Räume wachsen zu lassen, für Mensch und Natur. Wir entwickeln im Kirschberg-Quartier viel Grün- und Wasserflächen und bauen klimafreundlich. Wir möchten, dass sich alle Generationen und auch Besucherinnen und Besucher eingeladen fühlen. Deshalb investieren wir nicht nur in eine komplette Versorgungsinfrastruktur. Durch Kooperationen mit Kunst und Kultur der Stadt wollen wir auch die Bevölkerung willkommen heißen«, so Geschäftsführer Lickteig.

Franz-Josef Lickteig lobte die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung im Planungsprozess. Oberbürgermeister Peter Kleine ergänzte: »Mit dem Kirschberg-Quartier erhält Weimar einen neuen städtebaulichen Impuls und kann weiterwachsen. Wir freuen uns, mit BPD einen so erfahrenen Gebietsentwickler gewonnen zu haben. Dass das Unternehmen gerade in Weimar seinen ersten großen Stempel in Mitteldeutschland setzt, erfreut mich natürlich besonders. Wir freuen uns auf die neuen Nachbarn.«

Das Kirschberg-Quartier auf einen Blick

  • Größe des Areals: ca. 60.000 Quadratmeter, inkl. historischem Schlachthof
  • Lage: Nähe Kulturbahnhof, rund ein Kilometer in die Innenstadt
  • Rund 500 Wohnungen aller Größen, zum Kauf und zur Miete
  • Nahversorger, Pflegeeinrichtung, Ärztehaus, Parkhaus, eigene Energieversorgung, gute Anbindung an den ÖPNV
  • Kita »Holzwürmchen« angrenzend
  • Geplanter Baubeginn: ab Oktober 2020
  • Bezug der Mietwohnungen: ab 2. Hälfte 2022
  • Komplette Fertigstellung geplant: ca. 2025

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